Konzeption

Unsere Gruppe

Wir vom Team Virtuelle Messe haben uns das Wintersemester 2020/2021 über darum gekümmert, dass die spannenden Inhalte der anderen Gruppen aus dem Projekt auch angemessen präsentiert werden können! Dazu gehörte Kreativität, der enge Austausch mit den anderen Akteuren im Projekt und etwas Know-how in Sachen WordPress und Webdesign. Auch im Sommersemester 2021 wurde die Website wieder mit neuen spannenden Inhalten gefüllt.

Wir hoffen, dass Ihnen die Website und natürlich auch ihre vielfältigen Inhalte gefallen!

Erfahren Sie mehr über das gesamte Projekt: Über uns

Allgemein

Während es in der Vorbereitung zum Wintersemester 2020/2021 noch so aussah, als wäre es möglich, die LEARNTEC vor Ort in Karlsruhe zu besuchen, stand bereits wenige Wochen später fest, dass dies leider nicht der Fall sein wird. So war nun klar, dass unser Anteil an der LEARNTEC virtuell stattfinden muss.

Doch wie kann und soll ein virtueller Messeauftritt aussehen?

Eröffnen sich dadurch sogar neue Möglichkeiten und Chancen?

Und wie sollte man die Relevanz der digitalisierten Bildung besser vermitteln können, als im virtuellen Raum?

Vorgehen

1. Recherche

Der erste Schritt unseres Vorgehens war die Recherche. Wir wollten herausfinden, wie andere Organisationen bisher an die Aufgabe “virtuelle Messe” herangegangen sind.

So haben wir verschiedene Lösungen von digital nachgebauten Messeständen über Webinare bis hin zu Gamification-Ansätzen betrachtet. Das hat uns geholfen, uns zu orientieren und eine gemeinsame Vorstellung davon zu entwickeln, welche Lösungsansätze möglich wären und was wir davon für die LEARNTEC umsetzen möchten.

2. Beobachten

Doch natürlich ging es nicht nur um das, was wir selbst wollten. Im Zentrum unserer Überlegungen sollten die späteren Besucher*innen unserer virtuellen Messe stehen: Nämlich Lehrer*innen, die sich für den Einsatz digitaler Techniken im Unterricht interessieren oder die einen Einblick in Erfahrungen aus dem Ausland erhalten wollen.

Für unser weiteres Vorgehen beschlossen wir daher, Design Thinking anzuwenden. Dieser methodische Ansatz unterstützt die Entwicklung innovativer Konzepte und Produkte, bei denen der Nutzer im Vordergrund steht.

Daher haben wir recherchiert, wie der Alltag von Lehrer*innen aussieht und was sich vor allem im Jahr 2020 verändert, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu verstehen. Ganz im Sinne des Design Thinking Ansatzes haben wir verschiedene Personas entwickelt, um dabei ein genaueres Bild vor Augen zu haben.

Persona-Vorlage zum Download:

3. Definition

Bald stand fest, dass wir für unseren Messeauftritt eine klar strukturierte und funktionale Plattform aufbauen wollten, die den Inhalten der anderen Gruppen genug Raum gibt, aber trotzdem spannend genug ist, um die späteren Besucher*innen zu begeistern. Es sollte ein Konzept hierfür entwickelt werden, welches eine Geschichte erzählt und die Besucher*innen der Plattform abholt.

4. Ideenfindung & Prototyp

Der nächste Schritt war die Ideenfindung und die Entwicklung eines Prototyps. Durch Brainstorming konnten wir verschiedene Ideen erarbeiten, von Science-Fiction-Szenarien bis hin zu wilden Fantasiewelten. Doch am Ende kamen wir zum Schluss, dass das Gute manchmal gar nicht so weit entfernt liegt: Da sich unser Projekt mit dem Lernen im 21. Jahrhundert beschäftigt, wollten wir dieses auch passend präsentieren: keine Utopie, auch nicht Lichtjahre von uns entfernt – sondern greifbar und direkt vor uns!

Wir entschieden uns für ein Design im Stil eines Computerdesktops zusammen mit einem Intro-Video, welches eine passende Geschichte dazu erzählt und die Lehrer*innen und weitere Besucher*innen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen direkt vor ihrem Computerbildschirm abholt. Zur Erstellung eines Prototyps wurde dann fleißig skizziert, ein Storyboard für das Video angefertigt und sich intensiv mit den anderen Gruppen aus dem Projekt ausgetauscht.

5. Umsetzung

Um das Konzept und den Prototyp in Form einer eigenen Website umzusetzen, fiel unsere Wahl auf die Software WordPress, mit welcher man eigene Websites und Blogs erstellen kann. Ausgehend von der Startseite, unserem Desktop, können die drei Bereiche Internationale Beispiele, Storytelling & Gamification sowie Lernen mit Apps und Ozobots erreicht werden. In weiteren Abschnitten der Website erfahren Besucher*innen mehr über die Umsetzung und das Projekt an sich.

6. Teaser-Video

Beim Aufrufen der Website haben Sie unser Teaser-Video gesehen. Wir hoffen, dass es in Ihnen Interesse für die Inhalte unserer Website geweckt hat!
Im Folgenden wollen wir Ihnen den Prozess der Erstellung zeigen und Tipps für das Umsetzen eigener Video-Projekte geben.

Schritt 1: Brainstorming

Zu Beginn wurde in einem Brainstorming überlegt, wie die man die geplante Website möglichst interessant gestalten kann. Nach einigen Ideen, die wieder verworfen wurden, einigten wir uns auf ein Teaser-Video, das die Inhalte der Website andeuten soll, aber noch nicht zu viel verrät, um Spannung zu erzeugen.

Schritt 2: Moodboard 

Um Design und das Storytelling des Videos zu visualisieren, erstellten wir ein Milanote-Board, um erste Impressionen und Visionen zu sammeln und festzuhalten. Milanote ist ein Visualisierungs- und Strukturierungs-Tool, das auf dem Erstellen sogenannter “Boards” basiert.

Eigene Milanote-Boards können Sie hier erstellen.

Beipiel für ein Milanote-Board
Beispiel für ein Milanote-Board

Schritt 3: Storyboard

Um eine konkrete Vorlage für das Video zu schaffen, erstellten wir nach den ersten Visualierungsschritten ein Storyboard. 

Unser Storyboard wurde mit dem Programm Procreate auf einem iPad gezeichnet und im kostenlosen Storyboard- Tool Canva mit Hilfe eines Templates erstellt.

Weitere Informationen zum Thema “Storytelling” und eine Vorlage für ein Storyboard finden Sie hier.

Storyboard
Unser Storyboard

 

Schritt 4: Umsetzung 

Die Umsetzung des Videos erfolgte in mehreren Schritten:

Die Zeichnungen wurden in Photoshop erstellt, die Animation mit Procreate. Schnitt und Ton wurden im Programm Windows Movie Maker bearbeitet. 

 

Warum Videos im Unterricht?

Das Erstellen von Videos kann viele Vorteile für den Unterricht bringen. Egal, ob die Lehrkraft ein Erklärvideo erstellt, oder die Schüler selbst tätig werden: teilweise komplizierte Sachverhalte können mithilfe eines Videos verständlicher erklärt werden. Wenn Schüler selbst den Unterrichtsstoff in ein Video verpacken, muss das Dargestellte intensiv bearbeitet werden, was einen nachhaltigen Lerneffekt erzeugt. Auch die Motivation zu lernen, kann mit alternativen Lehrmethoden steigen!

Wie können Videos in den Unterricht eingebunden werden?

Zugegeben, unser Video-Erstellungsprozess ist nicht besonders unterrichtstauglich. Das soll Sie allerdings keinesfalls entmutigen! Wir wollen Sie hier auf ein paar Anwendungen aufmerksam machen, mit deren Hilfe die Videoerstellung leicht umzusetzen ist:

 

Wir hoffen, dass wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Video-Erstellung geben konnten und wünschen viel Spaß beim Umsetzen!