Über uns

Wer sind wir?

Wir sind Studierende an der Hochschule der Medien in Stuttgart (HdM) aus den Bachelor-Studiengängen Bibliotheks- und Informationsmanagement, Wirtschaftsinformatik und digitale Medien, Informationsdesign und Online-Medien-Management.

Im Rahmen des interdisziplinären Projektes “school@LEARNTEC” haben wir auch in diesem Jahr innovativen Content für die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt in der Schule recherchiert, zusammengestellt und produziert. Diese Inhalte zu den Themen Selbstgesteuertes Lernen, Schule der Zukunft , Lernen und Lehren mit Social Media, Zeit- und Selbstmanagement  sowie Design Thinking setzen wir nun in verschiedenen Workshops und auf dieser Website hier virtuell in Szene.

Liebe Grüße vom school@LEARNTEC Projektteam! WS 20/21
"Das Interessante an allen Konzepten ist, dass es darum geht, den Optionsraum Schule als spannende Lernwelt zu gestalten, die sowohl für Schüler*innen als auch für Lehrer*innen immer wieder neue Lehr- und Lernmöglichkeiten eröffnet."
Prof. Dr. Richard Stang
betreuender Professor
"Da wir Menschen emotionale Lebewesen sind, lernen wir auch gern spielerisch und mit Hilfe von Geschichten. Diese Elemente werden bisher in Schulen viel zu wenig genutzt und eingesetzt. Sie haben aber eine große Wirkungskraft [...] und können eine intensive Auseinandersetzung mit Inhalten ermöglichen."
Prof. Dr. Frank Thissen
betreuender Professor

Das Projekt school@LEARNTEC

Die besonderen Umstände, welche so das Wintersemester 2020/2021 & auch das Sommersemester 2021 betrafen, haben natürlich auch vor dem Projekt school@LEARNTEC nicht Halt gemacht und das Projekt im Gegensatz zu den Vorjahren stark verändert.

Die betreuenden HdM-Professoren, Prof. Dr. Richard Stang und Prof. Dr. Frank Thissen, haben das Projekt folgendermaßen erlebt:

Was macht das Projekt school@LEARNTEC in diesem Jahr, im Gegensatz zu den Vorjahren, so besonders?
Prof. Dr. Stang:

Außer Frage steht, dass der Online-Modus sowohl uns Lehrende, aber auch die Studierenden vor besondere Herausforderungen stellt. Als wir das Projekt geplant hatten, gab es noch die leise Hoffnung, dass die LEARNTEC in Präsenz bzw. Teil-Präsenz stattfindet. Sich Online-Angebote zu überlegen, ist eine andere Herausforderung als sich auf Präsenzangebote einzustellen. Das Tolle ist natürlich, dass solche Herausforderungen sozusagen das Salz in der Suppe bei studentischen Projektarbeiten sind. Für Studierende mag das erst verunsichernd wirken, aber im Nachhinein werden sie unheimlich viel gelernt haben – vor allem flexibel auf neue Rahmenbedingungen zu reagieren.

Prof. Dr. Thissen:

Die Herausforderung ist, dass wegen der Corona Pandemie keine Messe im physischen Raum stattfinden kann und dass sich nun alles online abspielt. Obwohl wir auch diese Formen des Austausches inzwischen gut kennen, lebt eine Messe von der Begegnung der Menschen, der Fülle der Angebote und einer ganz besonderen Atmosphäre. Dies alles fällt zunächst einmal weg und so gilt es, im virtuellen Raum diese Defizite auf eine kreative Weise auszugleichen. Deshalb muss nach Möglichkeiten und Formaten gesucht werden, die einen angemessenen Ersatz bieten.

Wie sehr haben die aktuelle Lage und die Verlagerung der Lehre sowie der Messe in den virtuellen Raum das Projekt beeinflusst? Wie hat sich das im Einzelnen ausgewirkt?
Prof. Dr. Stang:

Mit der Entscheidung der Messe die LEARNTEC zu verschieben und nur noch ein abgespecktes Angebot zur Verfügung zu stellen, hat vor allem von den Studierenden eine schnelle Umorientierung erfordert. Diese haben sie mit Bravour gemeistert. Letztendlich stellt dies auf der einen Seite auch einen Glücksfall dar, da zusätzliche Kompetenzen erworben werden konnten bzw. mussten. Auf der anderen Seite ist der Nachteil sicher darin zu sehen, dass die Studierenden Online kaum eine Möglichkeit haben, mit Messegästen ins informelle Gespräch zu kommen. Dieses Potenzial der Präsenz lässt sich Online nicht abbilden.

Prof. Dr. Thissen:

Die Kinder und Jugendlichen, die heute zur Schule gehen, müssen sich zukünftig souverän in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtfinden und behaupten beziehungsweise diese aktiv und konstruktiv gestalten. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich bereits in der Schule mit Medien und Technologien kritisch auseinanderzusetzen. Es wird zunehmen neben anderen sog. Kompetenzen im 21. Jahrhundert (21st Century Skills) Informations- und Medienkompetenz benötigt.

Schulen und ihre Unterrichtskonzepte stehen vor allem jetzt besonders im Fokus. Wie relevant sind aus Ihrer Sicht die im Projekt behandelten Themen, Gamification & Storytelling, Internationale Beispiele, Lernen mit Apps und Ozobots und Virtuelle Messe für die Schulen?
Prof. Dr. Stang:

Jedes Thema hat seine spezifischen Qualitäten für den Schulalltag. Die Konzepte zur Gestaltung einer virtuellen Messe lassen sich sicher auch von Schulen sehr gut nutzen. Der Blick über den deutschen Tellerrand eröffnet neue Perspektiven. Schulen im In- und Ausland gehen neue Wege. Diese nachzuverfolgen ist sicher hilfreich. Konkrete Lehr-Lern-Konzepte mit Ozobots und Apps weiten den Blick dafür, was didaktisch möglich ist. Und Gamification und Storytelling sind wunderbare Konzepte, um Unterricht in allen Fächern und allen Klassenstufen lebendiger zu machen. Das Interessante an allen Konzepten ist, dass es darum geht, den Optionsraum Schule als spannende Lernwelt zu gestalten, die sowohl für Schüler*innen als auch für Lehrer*innen immer wieder neue Lehr-Lernmöglichkeiten eröffnet.

Prof. Dr. Thissen:

Da wir Menschen emotionale Lebewesen sind, lernen wir auch gern spielerisch und mit Hilfe von Geschichten. Diese Elemente werden bisher in Schulen viel zu wenig genutzt und eingesetzt. Sie haben aber eine große Wirkungskraft, sind in der Regel extrem  motivierend und können eine intensive Auseinandersetzung mit Inhalten ermöglichen. Besonders effektiv dabei scheint mir auch das Learners-as-Designers Konzept zu sein, bei dem die Lerner eigenen Lehrmedien erstellen. Hierzu gibt es einige Forschung, die sehr ermutigend ist.

Wie wurde das Projekt virtuell geplant und aufgebaut?

Schauen Sie hinter die Kulissen und erfahren Sie mehr über die Entwicklung dieses Konzepts, die Organisation und die Umsetzung:   Über das Projekt

Noch Fragen oder Anmerkungen?

Über diese E-Mail können Sie uns erreichen: stang@hdm-stuttgart.de

Unsere Hochschule: hdm-stuttgart.de